Artikel mit den Tags: Schuldenkrise

Evolution in der Marktwirtschaft

Stichworte: Analyse, Schuldenkrise, Vermögensverwaltung Veröffentlicht am 16 Mai 2011 in den Rubriken Public, News

Grundlegende Gesetze der Evolution existieren auch in der Marktwirtschaft. Auch durch massive Interventionen von Politik und Notenbanken sind sie nicht totzukriegen. Deshalb werden die Schwachen vom Markt verschwinden.

Anfang der neunziger Jahre erschien eine Studie, die vorhersagte, dass die Vögel in unseren Städten zunehmend aussterben werden. Die Ursachen dafür sahen die Autoren in einer Abnahme der Insekten als Nahrungsquelle, der Verringerung der wilden, unkultivierten Flächen, dem steigenden Autoverkehr und im zunehmenden Lärm.

Griechenland: Alle Jahre wieder?

Stichworte: Analyse, Schuldenkrise, Vermögensverwaltung Veröffentlicht am 12 Mai 2011 in den Rubriken Public, News

Die Euro-Krise ist keine Liquiditätskrise sondern eine Schuldenkrise. Deshalb muss man fragen, ob es sinnvoll ist, gutes Geld schlechtem Geld hinterher zu werfen.

Erst kürzlich hatten wir geschrieben „Frau Merkel muss ja fast ein Stein vom Herzen gefallen sein, dass Japan und Libyen die Nachrich­ten so stark dominiert haben, dass ihre Zustimmung zur Erhöhung der deutschen Garantien für den Europäischen Stabilisierungsfonds ohne viele Diskussionen über die Bühne gehen konnte." Nun, die Realität hat nicht lange gebraucht, die EU-Politiker wieder einzuholen.

Unus pro omnibus! Aber was ist mit: Omnes pro uno?

Stichworte: Analyse, Schuldenkrise, Vermögensverwaltung Veröffentlicht am 14 April 2011 in den Rubriken Public, News

Das Motto der Drei Musketiere - oder: Frau Merkel und die tickende Zeitbombe

„Einer für alle – alle für einen“ so stürzten sich die Drei Musketiere in allerlei Abenteuer. Beim Abenteuer „Europäischer Stabilisierungsfonds“ wäre es existenziell gewesen, wenn sich Deutschland dieses Motto zu eigen gemacht hätte – es hat allerdings nur für die Hälfte gereicht.

Europäische Lösungen: 16,4 % p.a. Rendite auf zwei Jahre

Stichworte: Anlagestrategie, Schuldenkrise, Vermögensverwaltung Veröffentlicht am 11 März 2011 in den Rubriken Public, News

Der Euro hält sich stabil gegenüber dem US-Dollar. Ist das ein erstes Anzeichen dafür, dass die Euro-Krise gelöst werden kann? Nicht, wenn man die Entwicklung der Staatsanleihen der PIIGS-Staaten betrachtet.

Der Euro hat sich zuletzt zumindest gegenüber dem Dollar gut gehalten, die Meldungen zur Eurokrise nehmen ab, viele Politiker äußern sich optimistisch, dass auf dem nächsten EU-Gipfel Ende März eine dauerhafte Lösung der anstehenden Probleme gefunden werden kann. Haben wir die Krise überwunden?

Quantitative Easing 2.0 - und dann?

Stichworte: Anlagestrategie, Schuldenkrise, Vermögensverwaltung Veröffentlicht am 11 März 2011 in den Rubriken Public, News

Jeden Tag kauft die FED derzeit Staatsanleihen im Wert von 4 Mrd. USD von den Banken. Können diese Stützungsmaßnahmen im Juni ohne Folgen ausgesetzt werden?

Quantitative Easing 2.0 (QE2) wurde von der FED im November 2010 für eine Dauer von sechs Monaten gestartet und läuft nun im Juni aus. Schon heute greifen die Märkte dieses Thema auf. Dabei stehen zwei Punkte im Mittelpunkt: Wird es unmittelbar nach Juni ein QE3 geben. Und falls nicht, wie wird die Reaktion der Märkte sein?

Das Dilemma der EZB

Stichworte: Analyse, Schuldenkrise, Vermögensverwaltung Veröffentlicht am 02 März 2011 in den Rubriken Public, News

Die derzeitigen Entwicklungen zeigen einen großen systemischen Fehler in der Funktion der EZB. Die Frage ist, wer für die Behebung einstehen muss.

Oberstes Ziel der Europäischen Zentralbank ist Geldwertstabilität. Aber das kann auf Dauer aus rein systemischen Gründen nicht funktionieren, denn sie muss ihre Zinspolitik für eine Gemeinschaft umsetzen, die ungleicher kaum sein könnte und zudem ständig weiter divergiert. Auf der einen Seite stehen Länder wie Deutschland., wo es einen deutlich sichtbaren Wirtschaftsaufschwung und erste Zeichen von Inflation, bedingt durch steigende Lohnkosten, gibt. Auf der anderen Seite stehen die PIIGS-Staaten, deren Wirtschaftsleistung weiterhin schrumpft, und die Bürger Lohneinbußen von bis zu 15 % hinnehmen müssen. Aus der Sicht von Deutschland wäre eine Zinserhöhung der logische Schritt - die PIIGS-Staaten würde dies weiter an den Rand des Abgrunds treiben. Das mutet an wie die "Büchse der Pandorra".

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